Der grosse Erfolg des Referendums ist ein klares Signal: Die Bevölkerung will keinen gefährlichen und teuren Rückschritt ins Atom-Zeitalter. Wir müssen stattdessen in die Energiewende investieren und uns nicht auf unvernünftige Experimente mit neuen AKW einlassen.

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2017 hat die Bevölkerung beschlossen, aus der Atomkraft auszusteigen und den Weg der Erneuerbaren 2023 und 2024 zwei Mal bestätigt. Trotzdem wollen Bundesrat und Parlament mit der Aufhebung des Neubauverbots den energiepolitischen Rückschritt. Der grosse Sammelerfolg für das Anti-Atom-Referendum zeigt: Damit begeben sie sich auf den Holzweg. «Die Menschen in der Schweiz wollen keinen Rückschritt ins Atom-Zeitalter, der Milliarden verschlingt und künftigen Generationen hochradioaktiven Müll hinterlässt», sagt Lisa Mazzone, Präsidentin GRÜNE Schweiz. «Die Bevölkerung will die Energiewende und den raschen Ausbau der Erneuerbaren. Der Sammelerfolg ist der Beweis, dass sich die Bevölkerung nicht vom AKW-Luftschloss täuschen lässt.»

Der Weg der Energiewende ist erfolgreich. Bereits heute deckt die Schweiz ihren Strombedarf zunehmend mit einheimischen und sicheren erneuerbaren Energien. Mit AKW macht sich die Schweiz über Jahrzehnte hinweg abhängig von Uran aus autoritären Staaten. «Die Atomkraft ist keine Lösung für die Herausforderungen von heute und morgen», sagt Marionna Schlatter, Nationalrätin ZH. «Neue AKW kommen zu spät, sind extrem teuer und verzögern den notwendigen Umbau unseres Energiesystems. Wir sind bereit für die Abstimmung gegen diesen Rückschritt. Die Bevölkerung hat sich für den Atomausstieg entschieden und ist bereit, diesen Entscheid zu verteidigen.»

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